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Aktuelles

Holocaustgedenken und Ausstellungsbesuch

Gedenken an den Holocaust – Ein Rundgang und Gedenkveranstaltung 

Am 27. Januar 2025 setzten sich Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums sowie der Höheren Handelsschule Dual Plus mit dem Gedenken an die Opfer des Holocausts auseinander. Nachdem Rosen an Stolpersteinen niedergelegt wurden, wurde der jüdische Friedhof besucht. Anschließend fand gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern weiterer Schulen eine zentrale Gedenkveranstaltung mit vielfältigen Musik- und Filmbeiträgen im Ratsgymnasium statt.

Rundgang durch Stadthagen

Zunächst führte ein Rundgang zu mehreren Stolpersteinen in Stadthagen. Diese erinnern an jüdische Bürger*innen der Stadt, die während des Holocausts verfolgt und ermordet wurden. An diesen Stolpersteinen wurden dann die Lebensgeschichten der betroffenen Personen kurz vorgestellt. Auch wurden weiße Rosen als Zeichen des Gedenkens niedergelegt.  Im Anschluss daran besuchten die Teilnehmer den jüdischen Friedhof der Stadt, wo ebenfalls ein Moment des stillen Gedenkens stattfand.

Gedenkveranstaltung im Ratsgymnasium

Den Abschluss bildete eine Veranstaltung im Ratsgymnasium Stadthagen. Dort präsentierten Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen selbst vorbereitete Projekte zum Holocaust.
Gezeigt wurden unter anderem Videos, die persönliche Schicksale von Opfern dokumentierten. Darüber hinaus fanden kurze szenische Darstellungen statt, welche ebenfalls die Zeit des Holocausts thematisierten.
Der Tag verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig es ist, an die Opfer des Holocausts zu erinnern und das Bewusstsein für die Gefahren von Diskriminierung und Ausgrenzung wachzuhalten. Das gemeinsame Gedenken regte zur Reflexion an und betonte die Verantwortung, sich für ein friedliches und respektvolles Miteinander einzusetzen. 

Besuch der Ausstellung „TELL THEIR STORIES“

Am 31. Januar 2025 besuchten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums unserer Schule die Ausstellung „TELL THEIR STORIES“ in der St. Godehardi Kirche in Bad Nenndorf.
Die Ausstellung zeigt die Geschichten von 15 jungen Menschen, die Opfer rechter Gewalt wurden. Ziel der Ausstellung ist es, den Opfern zu gedenken und die Auswirkungen rechter Gewalt bis in die Gegenwart zu verdeutlichen. 
Jede Schülerin und jeder Schüler beschäftigte sich intensiv mit zwei der ausgestellten Personen und erstellte für sie einen Steckbrief. Dieser enthielt Informationen darüber, wer die Person war, wie alt sie zum Todeszeitpunkt war, ob die Täter bekannt sind und bestraft wurden sowie ob an die Person aktiv erinnert wird. Unter den 15 Personen war unter anderem auch Anne Frank vertreten, deren Geschichte für viele Menschen weltweit ein Sinnbild für die Verfolgung und das Leiden jüdischer Kinder während des Holocausts ist.
Die Ausstellung machte auf eindringliche Weise deutlich, wie wichtig es ist, an diese Opfer zu erinnern und sich aktiv dafür einzusetzen, dass solche Gewalttaten in Zukunft verhindert werden.

Niclas Trojok und David Ionescu
Schüler der 13. Klasse des Beruflichen Gymnasiums