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Entlassungsfeier der Abiturienten und Fachoberschüler

Mit nachdenklichen Worten, aber auch mit dem ein oder anderen Tipp für den weiteren Lebensweg, erhielten die Abiturienten des Beruflichen Gymnasium Technik und Gesundheit/Soziales (Ökotrophologie) sowie die Absolventen der Fachoberschulen an den Berufsbildenden Schulen Stadthagen ihre Abschlusszeugnisse.

Den Beginn machte Oberstudiendirektor Jürgen Steltner. Mit ernsten Worten verwies er auf die heutige Zeit, in der Politiker ermordet werden und der Planet dringend einen Rettungsschirm benötigt. Sein Motto: Macht `was draus.“

Im Anschluss verabschiedete sich die Koordinatorin des Beruflichen Gymnasiums, Studiendirektorin Renate Steltner, mit maritimen Gedanken von den Jugendlichen: Gestartet bei ruhiger See und einem Ziel vor Augen, mussten Stürme, aber auch Flauten überwunden werden. Am Ende gab es die verdiente Heuer und ein Stern auf der Schulterklappe mehr macht Mut für die Reise, die sich jetzt abzeichnet.

Studienrat Thomas Klein, Teamleiter der Fachoberschule Wirtschaft, machte auf die Bedeutung der Beziehung für das Lernen aufmerksam. Nur wenn der Lehrer sich für den Schüler interessiert, dem Schüler somit Bedeutung zukommt, kann sich Motivation aufbauen und in einen Lernprozess münden. Gegenseitige Wertschätzung unterstützt diesen Prozess.

Einen ähnlichen Blick führte Oberstudienrätin Anja Rohde aus, Teamleiterin der Fachoberschule Gestaltung. „Niemand wird die Welt verändern, in dem er anderen die Schuld zuschiebt.“ Mit der Aufforderung, sein Leben aktiv zu gestalten, sich einzumischen und sich nicht wegzuducken, entließ sie Ihre Schülerinnen und Schüler in ein spannenden Zukunft.

Oberstudienrat Dr. Thorsten Stübe, Teamleiter der Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft, entschied sich bewusst dafür, seinen Absolventen keinen Leitgedanken mit auf den Weg zu geben. Er lobte vielmehr die Entwicklung von Jugendlichen zu einer Klasse, in die Kolleginnen und Kollegen stets gerne gegangen sind und sie trotz unterschiedlicher Interessen zu einer Einheit wurde.

Den Schluss machte Studienrat Torsten Schledorn. Ganz aktuell verwies er auf einen Artikel aus dem Buch „Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann.“. Überbehütete Eltern, soziale Medien und ständige Handynutzung nehmen Jugendlichen die Sicht, eigene Betätigungsfelder zu entdecken. „Macht etwas, als nur rumzusitzen, da Nichtstun zum Absterben von Gehirnzellen führt. Also raus aus dem Chillmodus!“

Am Ende der Veranstaltung wurden noch die beiden besten Absolventen geehrt, um sich dann anschließend bei einem Glas Sekt – und dem ein oder andern Gespräch – endgültig von der Schule zu verabschieden.

Thomas Klein, Öffentlichkeitsarbeit