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Schüler und Schülerinnen der Hauswirtschaft backen für Flüchtlinge

Bei den Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern steht die eigenständige Versorgung und Erhaltung der Lebensfreude im Mittelpunkt, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Vorlieben der Menschen,

Dabei sind die Aufgaben für die hauswirtschaftliche Betreuung sehr vielfältig und erfordern ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl und Empathie, denn sie sind immer personen- und situationsbedingt.

Hauswirtschaftliche Betreuung ist nicht nur in sozialen Einrichtungen und Diensten, sondern mehr denn je auch in privaten Haushalten gefragt, um mit professioneller Unterstützung die Selbstständigkeit bedürftiger Menschen zu erhalten.

Ungeahnte Kompetenzen verbargen sich in der Lerngruppe B der BEKY1A, die im Rahmen des Qualitätsbausteines 2 (Höflichkeit, Rücksichtnahme, Sorgfalt, Durchhaltevermögen) fünf Lebkuchenhäuschen für bedürftige Flüchtlingsfamilien herstellten und diese im Rahmen des internationalen Frauencafes im Gemeindehaus Bückeburg am 7. Dezember 2017 im Rahmen des Fachpraxisunterrichts übergaben.

Die arabisch sprechenden Schüler/innen, die bereits ein bis zwei Jahren Deutsch lernen, konnten für die Mütter übersetzen, welche Gewürze im Lebkuchenteig Verwendung finden und das die Süßigkeiten ihren Ernährungsvorstellungen entsprechen.

Süß aber würzig ist der neuste Trend im deutschen Keksmarkt. Dazu eine Schülerin: „Wir haben die Gewürze gelernt: Zimt, Anis, Piment, Pfeffer, Piment, Koriander, Nelken. Wir haben es für die Flüchtlingskinder gebacken und das war in Bückeburg“ (1 Jahr Deutsch).

 

Martina Born, Fachpraxislehrerin für Hauswirtschaft